Gottesdienstformen | Ev. Trinitatis-Kirchengemeinde Berlin-Charlottenburg

Die Gottesdienste, die in der Trinitatiskirche gefeiert werden, unterscheiden sich in Uhrzeit, Ausrichtung und Thematik:

  • am 1., 2., 4. und 5. Sonntag im Monat feiern wir um 10:00 Uhr den Hauptgottesdienst. (Abendmahl: am 2. Sonntag mit Wein und am 4. Sonntag mit Traubensaft.)
  • Am 3. Sonntag im Monat beginnt der Gottesdienst als „Mittagsgottesdienst“ um 11:30 Uhr. Anschließend besteht die Möglichkeit, bei einem kleinen Imbiss zusammenzubleiben.
  • Jeden Sonntag (außer in den Ferien) findet um 11:30 Uhr der Kindergottesdienst statt.

Die Gottesdienste werden meist von Michael Schütz begleitet, desen Repertoire von barocken Stücken bis zu Werken aus der Gegenwart und eigenen Kompositionen reicht. Zu besonderen Gottesdiensten singt die Kantorei.

Zusätzlich finden unter der Woche folgende Gottesdienste und Andachten statt:

Mittagsrast und Friedensgebet

Jeden Sonnabend gibt es um 12:00 Uhr in eine Mittagsrast „Wort und Musik“, zu der besonders die Besucher des stadtbekannten Wochenmarktes auf dem Karl-August-Platz, direkt vor der Trinitatiskirche, eingeladen sind. Am 2. Sonnabend im Monat gestalten Gemeindemitglieder die Mittagsrast als Friedensgebet.
 

Marktkirche

Die Marktkirche ist eine weitere der zahlreichen Andachtsformen in der Trinitatisgemeinde und findet mittwochs von 10:30 Uhr bis circa 11:30 Uhr statt. Ihren Namen verdankt sie dem überregional renommierten Wochenmarkt, der traditionell mittwochs und samstags vormittags auf dem Karl-August-Platz rund um die Trinitatiskirche von Brandenburger Obst und Gemüse, regionalem Fleisch und Käse über Brot, polnisches Gebäck und Berliner Honig bis hin zu Currywurst, Falafel und Hamburgern alles Erdenkliche bietet. – Die Marktkirche wird mal von einem unserer Pfarrer, mal von einem theologischen Laien (oder natürlich ebenso: einer Laiin), also einem engagierten, ehrenamtlichen Gemeindemitglied, gestaltet. Damit ähnelt sie der samstäglichen Mittagsrast, ist aber mit 30 bis 45 Minuten Dauer etwas länger und kommt einem traditionellen sonntäglichen Gottesdienst näher. Neben einer Bibellesung umfasst sie eine Kurzpredigt hierüber, das Vaterunser und am Ende den Segen (oder die Segensbitte). – Ob Sie nun einen Marktbesuch mit dem Kirchbesuch verbinden oder umgekehrt – denn beides lohnt sich! –: herzlich willkommen in der Charlottenburger Trinitatiskirche!

Taizé-Andacht

Jeden 4. Freitag im Monat laden Marianne Rabe und Gabriele Hesse  zu einer Taizé-Andacht um 19:30 Uhr in die Trinitatiskirche ein. Zwei- bis dreimal im Jahr feiern wir „Taizé-Nächte“, die auch über die Gemeindegrenzen hinweg viel Zuspruch finden.


Besondere Gottesdienste:

  • Gottesdienste für Demenzkranke, ihre Angehörigen und Betreuer, zusammen mit der übrigen Gemeinde,
  • Osternacht
  • Familiengottesdienste
  • Konfirmandengottesdienste
  • Gottesdienste in Seniorenwohnhäusern und Pflegeheimen
  • Gottesdienste am Buß- und Bettag mit der Friedensgruppe
  • Schulgottesdienste zum Schulanfang,
  • Gottesdienste zum Reformationsfest
  • Gottesdienste zur Silbernen und Goldenen Konfirmation
  • Gottesdienste zum Weltgebetstag

Mittagsgottesdienst

Der Mittagsgottesdienst findet jeden 3. Sonntag im Monat ab 11.30 Uhr statt und geht bis ca. 12.15 Uhr. Anschließend gibt es ein einfaches Mittagessen, zu dem auch die Kinder des Kindergottesdienstes mit ihren Eltern eingeladen sind. Der Mittagsgottesdienst wird oft kreativ und abwechslungsreich gestaltet, beide Kirchenmusiker, Gulnora Karimova und Michael Schütz, sind mit dabei. Zielgruppe sind junge Familien und für neue Gottesdienstformen aufgeschlossene Gläubige.

Gottesdienste in den Seniorenwohnhäusern

  • Pflegeheim Haus Birkholz, Gervinusstraße: jeden 3. Mittwoch im Monat
  • Pflegeheim Katharinenhof, Schlüter-/Kantstraße: jeden 2. Mittwoch im Monat um 16:00 Uhr

Gottesdienste für Menschen mit Demenz

Seit 2004 gibt es an zwei Sonntagen im Jahr, 10.00 Uhr, unter Leitung von Pfarrerin Marlis Schultke besondere Gottesdienste für Menschen mit Demenz, die einerseits nicht anders als „ganz normale“ Gottesdienste sein sollen, andererseits aber tatsächlich etwas Besonderes sind: Menschen, die aus eigenem Entschluss und auf eigenen Beinen zum Gottesdienst kommen, feiern zusammen mit Menschen, die an Demenz erkrankt sind, betreut werden und mit Begleitung gebracht werden müssen. 200 Personen versammeln sich, sie sitzen durcheinander, gleichberechtigt – gleichwertig. Sie singen und beten, hören Predigt und Musik und feiern Gemeinschaft zwischen Menschen und Gott im Abendmahl. Und das alles in einer wunderbaren, fast unglaublichen Ruhe und Aufmerksamkeit und – ja! Freude und Dankbarkeit. Die einzelnen Elemente des Gottesdienstes sind mit Bedacht inhaltlich und ästhetisch aufeinander abgestimmt, so dass ein „Gesamterlebnis“ für Bewusstsein und alle Sinne entstehen kann. Die einen wie die anderen erleben auf diese Weise etwas – gemeinsam miteinander! – was sie sonst nicht erfahren würden: Gottesdienst in dieser Form kann nur stattfinden, weil dabei viele auf ganz unterschiedliche Weise zusammenwirken. Sie sind herzlich eingeladen!