|
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
|
Am Montag haben wir uns morgens um Viertel vor Sieben vor der Trinitatiskirche getroffen. Als das ganze Gepäck verstaut war, gingen wir in die Kirche und bekamen unseren Segen für die Reise. Um sieben ging es dann endlich los. Wir machten zwei Mal Rast und schauten unterwegs den Film „Fluch der Karibik 2“. Die Fahrt hat neun Stunden gedauert. Als wir dann im Kloster angekommen waren, war es Viertel nach fünf. Danach hatten wir Zeit, um unsere Koffer auszuräumen und kurze Zeit später gab es dann auch Essen.
Um 19:30 Uhr gingen wir alle in die Komplet, um sie mindestens einmal miterlebt zu haben. Ab 20:00 Uhr ging der Spieleabend los. Danach war dann Bettruhe, wobei das nicht alle ernst genommen haben…
Am Dienstag hatten wir vormittags eine Klosterführung mit Pater Stephan. Er hat uns unter anderem den Speisesaal der Mönche und das Oratorium gezeigt. Danach kam er mit in unseren Gruppenraum und beantwortete Fragen. Anschließend erkundeten wir die Kirche mit einer Klosterrallye, wo z.B. die Fragen „Wie ist ein Beichtstuhl aufgebaut?“ oder „Welche Figur ziert den Altar?“ beantwortet werden mussten. In der Mittagspause gab es dann das optionale Spiel- und Sportprogramm und Pater Stephans spezielle Naturerkundung. Nach dem Kaffeetrinken wurden wir in das Thema „Perlen des Glaubens“ eingeführt und bearbeiteten die Gottesperle. Dabei malten wir Bilder zum Psalm 121, die dann später vorgestellt wurden. Später gingen wir in die Vesper.Abends gab es dann eine Diskussionsrunde, weil es Unzufriedenheiten gab. Danach bastelten wir unsere Perlenarmbänder.
Der Mittwoch fing wieder mit einer Andacht von Pater Stephan an. Nach dem Frühstück haben wir die Perlen der Liebe bearbeitet. Dafür hat jeder einen Zettel gezogen, auf dem der Name eines anderen stand. Zu dieser Person sollten wir den ganzen Tag nett sein. Anschließend haben wir uns in Gruppen geteilt, uns zur Ich-, Tauf- und den Geheimnisperlen ausgefragt und das Ergebnis auf einem Briefumschlag festgehalten. In diesen Umschlag haben wir dann Geheimnisse hineingeschrieben. In einen großen Umschlag haben wir Gebete getan, die wir Menschen gewidmet haben, die in Not sind oder denen wir wünschen, dass sie nie in Not kommen.
Nachmittags sind wir zu einer Wiese in der Nähe des Altenhofs gelaufen und haben dort Spiele gespielt. Abends haben wir noch die Gelassenheitsperle bearbeitet. Dazu haben wir passende Arbeitsbögen ausgefüllt und Vertrauensspiele gespielt. Bevor wir dann fast alle auf unsere Zimmer gegangen sind, haben wir das Liebesperlenspiel aufgelöst. Der Donnerstagmorgen begann wie immer um 8:15 Uhr mit der Morgenandacht, die Pater Stephan führte.
Nach dem Frühstück haben wir in sechs verschiedenen Gruppen die Perle der Wüste, die Perle der Nacht und die Perle der Auferstehung durch die Geschichte von Elia erarbeitet. In den Gruppen haben wir die Geschichte gelesen und dann ein thematisch ähnliches Rollenspiel erstellt. In der Mittagspause wurde wie immer das Spiel- und Sportprogramm angeboten.
Nachdem wir das Abendessen zu uns genommen hatten, waren wir auf einem Meditationsgang mit Pater Stephan. Wir durften nicht reden und konnten dadurch über viele verschiedene Sachen nachdenken.
Im Anschluss sind wir in die Kapelle gegangen und haben darüber gesprochen, wie wir uns in Himmerod fühlen. Viele waren danach sehr traurig und haben geweint. Die meisten sind dann erst um halb zwölf eingeschlafen, als es ihnen wieder besser ging und sie sich schon wieder auf den nächsten Tag freuten. Der Freitag ging los mit den Perlen der Stille. Wir wollten ergründen, warum es so viele von ihnen in unserem Armband gibt. Kann man die nicht einfach weglassen? Wir erkannten die Bedeutung der Stille, nachdem wir uns alle 30 Sekunden lang die Seele aus dem Leib gebrüllt hatten. Die folgende Dreiviertelstunde sollte schweigend verbracht werden. Zur Ruhe zu kommen fiel einigen ganz leicht – andere hatten damit so ihre Probleme. Insgesamt gefiel es jedoch fast allen.
In der Mittagspause fanden sich wieder einige Begeisterte für Pater Stephans spezielle Naturerkundung. Nachdem alle Teilnehmer sich davon erholt hatten, ging es weiter mit der Auswertung der Schweigeaktion mithilfe kleiner weißer Wölkchen auf blauem Grund. Schließlich kamen alle Gruppen wieder zusammen, um sich zur Vorbereitung des Abends wieder in halb-selbstgewählte Kleingruppen aufzuteilen, die alle die Aufgabe hatten, den letzten Abend vorzubereiten. Diesen Abend verbrachten wir mit einem gemeinsamen Abschlussgottesdienst, einem besonderen Abendessen und einem Lagerfeuer mit Gesang. Am Samstag fuhren wir dann nach der üblichen Aufbruchshektik um 10 Uhr früh mit dem Bus aus Himmerod wieder ab.
Wir hatten eine hektische, aber auf jeden Fall tolle Konfirmandenfahrt mit fantastischem Wetter hinter uns und waren nun alle ein wenig erschöpft.
Maren, Rebecca, Lilja, Carla und Becca
|
 |

|
|
 |
|
|
 |
 |
|
Gemeindejugend
|
|
 |